Wirtschaftskrise erreicht die Kinder

- Geposted am 14. Aug, 2009 in den Kategorien Finanzen

Die Wirtschaftskrise sorgt für leere Kassen, das Wort “sparen” nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Doch nicht nur bei den Erwachsenen ist die Wirtschaftskrise ein Begriff, denn nun bekommen diese auch die Kinder zu spüren. Dies ergab eine Kinder-Verbraucheranalyse, die diese Woche veröffentlicht wurde. Durchschnittlich gesehen erhalten die Kinder im Jahr 17 Euro weniger Taschengeld im Vergleich zum letzten Jahr. Rechnet man dies hoch, so werden in ganz Deutschland dieses Jahr 400 Millionen Euro weniger an die Kinder weitergegeben. Pro Kind gesehen, entspricht das einem Wert von 262 Euro jährlich, den jedes Kind im Schnitt erhält. Berücksichtigt wurden bei dieser Analyse das Taschengeld, Geldgeschenke, Sparguthaben oder sonstige kleine Verdienste. Das Taschengeld, das die Kinder von ihren Eltern erhalten, dürfen 58 Prozent der Befragten nach eigenem Ermessen ausgeben, um sich ihre Wünsche zu erfüllen.

Interessant sind auch die weiteren Ergebnisse, welche bei der Kinder-Verbraucheranalyse veröffentlicht wurden. So können zwei von drei Kindern zu Hause auf einen PC zugreifen. 84 Prozent der 10- bis 13-Jährigen sind regelmäßig im Internet online. Dabei nutzen die meisten jedoch das Internet für schulische Zwecke. Allerdings ist der PC auch in der Freizeit eine immer wichtiger werdende Alternative bei den Kindern. Bereits 16 Prozent der Kinder in der angesprochenen Altersklasse besitzen bereits einen eigenen Computer. Zwar sind Freizeitaktivitäten wie Zeichnen oder Ballett bei den Mädchen nicht mehr ganz so beliebt, dafür lesen neun von zehn der 6- bis 13-Jährigen regelmäßig Zeitschriften, mehr als acht von zehn schmökern zudem in Büchern. Zudem wird das Handy bei den Kindern immer wichtiger. Bereits 69 Prozent der älteren Kinder nutzen Handys.