Umstrittener Kampfsport aus den USA- Ultimate Fighting Event in der Lanxess Arena in Köln am 13.6.09

- Geposted am 28. May, 2009 in den Kategorien Sport

In den letzten Tagen kam uns in den Medien immer wieder der Begriff des „Ultimate Fighting“ zu Ohren. Aber was hat es damit überhaupt auf sich?
Beim Ultimate Fighting treten unterschiedliche Kampfsportarten gegeneinander an und prinzipiell ist hier fast alles erlaubt. Anfangs galt die Maxime „there are no rules!“ als Leitspruch der Kampfsportart, was jedoch so nicht ganz korrekt ist. Allerdings gibt es tatsächlich nur einige wenige Regeln. Ein signifikanter Unterschied beispielsweise zum Boxen ist, dass hier nicht bis zum Knockout gekämpft wird. Die Beteiligten eines Kampfes können jederzeit selbstständig aufgeben, womit sie natürlich Verlierer des Kampfes sind.
Der Kampfsport wird seit Anfang der 90er in den USA betrieben und erfreut sich seitdem steigender Popularität. Schaut man sich auf zum Beispiel auf Youtube einige dieser Videos an, so kann man schnell den Eindruck bekommen, dieser Sport sei ungewöhnlich brutal und menschenverachtend. Besonders umstritten ist das am 13. Juni 09 anstehende Ultimate Fighting Event in der Lanxess Arena in Köln, welches von der amerikanischen Mixed-Martial-Arts-Organisation „Ultimate Fighting Championchip“, kurz „UFC“, organisiert wurde. In diesem Zusammenhang ist sehr oft die Rede von Gewaltverharmlosung, sowie Sinn und Unsinn dieser Sportart. Diskussion hin oder her, ich finde man kann auch viel Wind um nichts machen, denn schließlich ist Jeder selbst verantwortlich für sein Leben und somit auch für den Sport, den er betreibt.
Die Risiken und Nebenwirkungen dieser Sportart muss somit jeder selbst abwägen können.
Prinzipiell gibt es doch in jeder Sportart Verletzungsrisiken en masse.
Eine witzige Anmerkung nebenbei: Als gefährlichster Sport der Welt gilt tatsächlich das Cheerleading. Auch wenn Vergleiche von Ultimate Fighting mit dem Boxsport in der entsprechenden Szene verpönt sind, kann man an dieser Stelle noch einen kleinen, aber aussagekräftigen Vergleich anführen: Im Boxsport gab es im vergangenen Jahr mehr als 60 Tote. Beim Ultimate Fighting wurde bisher nur ein einziger Todesfall bekannt.