Red Bull nun auch im deutschen Fußball-Geschäft aktiv

- Geposted am 12. Aug, 2009 in den Kategorien Sport

Seit dem Jahr 2006 versucht der österreichische Getränkehersteller Red Bull im deutschen Fußball einzusteigen – und zwar in Leipzig, denn dort gibt es bislang nur viert- oder sogar fünftklassige Vereine, jedoch mit dem Leipziger Zentralstadion eine moderne Fußballarena. Enormes Potenzial ist dort also vorhanden und dies hat auch Red Bull erkannt. 2006 wollte man beim Viertligisten FC Sachsen Leipzig einsteigen, allerdings lehnte dies der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ab. Nun gelang jedoch der Einstieg ins deutsche Fußballgeschäft beim SSV Markranstädt, der ab sofort unter dem Namen “RB Leipzig” auflaufen wird. Markranstädt ist eine Kleinstadt im Landkreis Leipzig. Da der SSV Markranstädt in der fünften Liga spielte, konnte der DFB hier kein Veto einlegen, da Fünftligisten nicht dem Lizenzierungsverfahren des DFB unterliegen.

Der Vereinsname “Red Bull Leipzig” ist nach den Statuten des DFB nicht zulässig, weshalb man sich für “RB Leipzig” entschied. “RB” steht offiziell für “RasenBallsport”, soll aber gleichzeitig natürlich auch an Red Bull erinnern. Dagegen hatte der Sächsische Fußballverband beim neuen Verein RB Leipzig etwas zu sagen – und untersagte das neue Vereinslogo, da dies dem Logo des Hauptsponsors Red Bull zu ähnlich sei. Deshalb müssen die Spieler von RB Leipzig vorerst ohne Logo auf dem Trikot auflaufen.

Das langfristige Ziel von Red Bull ist es, den neuen Verein in die Bundesliga zu führen. Dafür wiederum müsste kräftig Geld in namhafte Neuzugänge gepumpt werden, damit dieses realisiert werden kann.

So begann vor einigen Jahren auch der Aufstieg von 1899 Hoffenheim – in der deutschen Fanszene wurde dies sehr negativ betrachtet und es kam zu Anfeindungen. Ähnliches dürfte auch auf RB Leipzig zukommen, sollte das Ziel Bundesliga erreicht werden.