Musik Downloads – Ende der Musikszene oder letzte Rettung?
- Geposted am 14. Feb, 2009 in den Kategorien Offtopic, Sonstiges
Man hört es in den Medien immer wieder: die Musikindustrie hat mit starken Verkaufseinbrüchen auf Grund von Raubkopien und Filesharing zu kämpfen. Immer mehr Leute sehen das Herunterladen als “elegantere” Lösung um an Ihre Musik zu kommen.
Doch viele davon sind bereit Ihren Betrag zu leisten, das sieht man auch daran, dass immer noch alle großen Musiker die größten Stadien der Welt füllen und Konzertkarten immer noch gefragt sind – das Problem ist doch das sie entweder nicht bereit sind die Summe für eine CD zu zahlen bzw. kommen mit dem Medium “LP” bzw. “EP” im Zeitalter der MP3 nicht zurecht, da sie einfach nur ihre Lieder auf den iPod komfortabel transferieren möchten. Hierbei gibt es nun eine Vielzahl von Anbietern, die mit ihrem Dienst versuchen, den Erwerb eines Musikstücks erschwinglicher zu gestalten. Diese sind kostengünstiger, als im Vergleich zum Erwerb im Handel und lassen sich direkt auf dem Computer nach belieben bearbeiten und auf weitere Speichermedien für den Musikgenuss transferieren. Musicload ist eine der Anbieter: dieser wird durch T-Online bzw. der deutschen Telekom vertrieben. Hierbei zahlt der Nutzer für jeden Titel einen Betrag und erhält dafür den Download des Musiktitels. Dieser Dienst ist wirklich vertrauenswürdig und nicht einer der vielen Abzockedienstleister – eine Nutzerzahl von über 2,5 Millionen zeigt hierbei das große Vertrauen der Kundschaft. Musicload verfügt über eineinhalb Millionen Musiktitel – dieses Angebot wird vor allem für Suchende nach Klassikern interessant, die so nicht im Handel zu finden sind. Die Bandbreite beläuft sich von Hip-Hop bis Jazz, Pop bis Rock über Charts und Klassiker. Es gibt nicht nur Alben sondern auch bequem einzelne Musikstücke – sprich – Singles. Der Erwerb läuft folgendermaßen ab: nach erfolgreicher Anmeldung am T-Online Service, verifiziert man sich über den so genannten”Netzausweis”. Auf die Einzelnen Schritte möchte ich nun nicht eingehen, da diese je nach Art variieren können und die meisten User bereits über einen T-Online Account verfügen. Nach der Anmeldung bzw. dem Login kann man die Suchfunktion nach den jeweiligen Stücken nutzen, die Lieder auswählen und kaufen. Interessant ist vor allem, dass es mittlerweile bereits Flatrates gibt: Diese Musikflatrates liefern für einen Festpreis unbegrenzt Musik zum Download bereit, für wen sich diese Pakete wirklich lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Bezahlung kann hier auf eine Vielzahl von Arten geschehen: neben der Bezahlung mit Hilfe der drei gängigen Kreditkartenbezahlmöglichkeiten – Visa, Mastercard und American Express – gibt es die Möglichkeit mit Hilfe der neuen Bezahlmöglichkeiten des web 2.0 Booms wie beispielsweise Firstgate als auch dem Internetbezahlsystem aus dem eigenen Hause – T-Pay zu zahlen. Dies sind Internetdienste, die als Zwischenbanken fungieren und die Bezahlung übers Internet ermöglichen. Dadurch ist eine sofortige Bearbeitung der Zahlung möglich, so dass sowohl sie als Kunde sofort die Musik erhalten, als auch der Anbieter – in dem Fall T-Com – Ihr Geld unverzüglich ohne Risiko erhalten.

Ein Kommentar
Vince
13. May, 2009
ich seh in den Musik Downloads eindeutig eine Chance – man sieht es ja auch an den Statistiken der BITKOM über legale Musik Downloads, die jedes Jahr stark ansteigen.
Jetzt wo DRM gefallen ist, denke ich wird dieses Vertriebssystem noch weiter boomen!