Kann das Schreiben von SMS für Kinder schädlich sein?
- Geposted am 14. Aug, 2009 in den Kategorien Gesundheit, Handy & DSL
Im Laufe dieser Woche wurde die Kinder-Verbraucheranalyse veröffentlicht. Ein Ergebnis davon war, dass vor allem viele ältere Kinder regelmäßig ein Handy benutzen. Dies sorgt für Bedenken, wenn man eine Studie über Handys aus Australien betrachtet. Denn mit dieser warnen Experten Kinder und auch Jugendliche vor übermäßigem Gebrauch von Mobiltelefonen, denn damit könne das Gehirn gefährdet werden. Gut, bereits oft wurde von Experten gesagt, dass die Handystrahlung schädlich sein kann. Die Studie aus Australien jedoch hat nicht die Handystrahlen als Grundlage, sondern die Art der Benutzung des Handys: Die Abkürzungen, die in einer SMS verwendet werden und auch die Verwendung der Texterkennung, auch als “T9″ bekannt.
Laut dieser Studie kann der Gebrauch von Abkürzungen bei einer SMS und T9 dazu führen, dass Kinder schneller denken, dabei jedoch auch immer mehr Fehler machen. Das Bedenkliche daran sei, dass diese Fehler jedoch toleriert werden. In der Studie wird weiter erklärt, dass dies wiederum dazu führen kann, dass die Denkmuster und sich entwickelnde Gehirnstrukturen dadurch verändert werden. Neben dem Zustand, dass Kinder, welche häufig Handys benutzen, schneller und ungenauer denken, wird durch den übermäßigen Handygebrauch auch die Art zu lernen verändert. Zudem würden die Kinder dadurch impulsiver werden. Ein weiterer negativer Aspekt der immer schneller werdenden Kommunikation von Kindern und Jugendlichen durch Abkürzungen bei SMS, Messengern oder E-Mails ist darüber hinaus auch die Abnahme der Qualität bei der Kommunikation. Belegt wird dies unter anderem durch das Wort “book”. Eigentlich sollte das Wort “cool” lauten, jedoch wurde stattdessen “book” von der Texterkennung T9 vorgeschlagen. Anstatt das richtige Wort auszuwählen oder manuell einzugeben, würden die Kinder und Jugendliche bewusst “book” stehen lassen.
