Handy: Geschichte | billige & gute Handys | günstigste Handy Tarife

- Geposted am 14. Feb, 2009 in den Kategorien Handy & DSL, Sonstiges

Einleitung zum Handy

Das Gerät namens Mobiltelefon, auch Handy oder Funktelefon genannt, revolutionierte die Mobilität unserer Massengesellschaft und katapultierte die Technik Anfang der 8oer Jahre in das sich anbahnende digitale Zeitalter.

Kurze Geschichte

Kaum jemandem ist es jedoch bekannt, dass die Entwicklung des Mobilfunks bereits 1926 begann und zwar auf den Gleisen der deutschen Reichsbahn zwischen Hamburg und München. Dieses Privileg war, aber nur den gut begüterten Passagieren der ersten Klasse vergönnt. Auf den Schritt folgten die ersten, extrem quantitativen, Autotelefonen, welche in Deutschland Ende der 50er populär worden. Doch auch diese standen nur einer begrenzten Anzahl von vermögenden Konsumenten zur Verfügung. Anschaffung war kompliziert und die Kosten für ein Telefonat waren vulgär hoch. Den nächsten technischen Schritt, stellte Motorola im Jahre 1983 mit dem ersten weltweit kommerziellen Mobiltelefons namens „Dynatac 8000“, welches für 4000 Dollar erhältlich war.
Unsere Straßen wären, aber nicht mit telefonierenden Passanten gesäumt, wenn es nicht neben der technischen Revolution auch eine preisliche stattgefunden hätte. Ungefähr mit dem Anfang des neuen Jahrtausends, stellte die Telekom die ersten erschwinglichen Mobiltelefone zur Verfügung und das „Handy für jedermann“ war geboren.

Das Handy

Das Handy für jedermann

Dem „Handy für jedermann“ ist ein so genanntes Billighandy vorausgesetzt, dessen Einführung mit dem Millennium begann. Nokia waren mit seinem Handy 6010 Vorreiter. Siemens und Sony Ericsson zogen diesem Beispiel schnell gleich. Der Grund, warum das Mobiltelefonieren immer günstiger wurde basierte auf zwei Fakten: Der Einführung digitaler Handynetze (Anfang 90er), welche die teuren Akkus verkleinerte und dem ständig zunehmenden Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern.
Heute versteht man unter Billighandy ein Mobiltelefon, welches auf Hightech verzichtet( Kamera, Farbdisplay, Wap (Handyinternet)). Dabei entspricht dieses Telefon, jedoch der traditionellen Funktionsweise des Mobiltelefonierens. Es war in erster Linie duofunktional, man konnte telefonieren und SMS schreiben. Wer heutzutage auf Web-to-Go, Spiele oder Touchscreen schmerzlos verzichten kann, ist immer noch bestens mit diesen alten Modellen bedient. Sie werden für minimale Preise bei Ebay feilgeboten. Diese Handys sind keine Besonderheiten mehr, aber stellten bei deren Einführung eine enorme Revolution dar. Telefonieren wo man ist und wo man will. Diese Mobilfunktelefone kann man auch heute noch mit Prepaid Karten dem heutigen, sehr günstigem, Preisniveau angleichen. Jedoch, sollte man bei diesen jederzeit mit Einrechnen, dass die Akkuzeit nicht mehr als 12 Stunden beträgt.
Ein Billighandy, kann, aber auch falsch assoziiert werden. Es gibt heutzutage verlockende Angebote, welche moderne Multifunktionshandys für zum Beispiel einen Euro anbieten. Diesen Geräten sind mit einem Knebelvertrag gespickt: 2 Jahre Vertragsverbindung, extrem teuere Minutenpreise und hohe Grundgebühren. Also, sollte man das Kleingedruckte stets mit einem strengen und prüfendem Blick würdigen.
Das Fazit ist, dass auch Billighandys, den Mobiltelefonierer auch noch heute im Jahre 2007 zufrieden stellen können.

Billighandys sind z.B.:(alle ohne Vertrag und bei Telefon.de)

  • Nokia 1600
  • Motorola W 220
  • Nokia 6060
  • Motorola L6
  • Sony Ericsson k 300 i
  • LG KG 800
  • LG B2100
  • B-Speech Alpha
  • Ben q EL
  • Nokia 1110

Das Mittelklassehandy

Wie auch in unserer Gesellschaft, gibt es auch bei den Handys eine so genannte „Mittelschicht“. Diese Mittelklassehandys haben den Billigmobilfunktelefonen, einiges an Komfort voraus. Sie können zu Recht auch als Multifunktionshandy gelten. Zum absoluten Standard gehören Farbdisplay, Wap, Organizer und Spiele. Weiter, können sie auch über einen viel größeren Speicher, längerer Akkuzeit und Mp3 Player verfügen. Hier zu empfehlen, wäre das Samsung SGH C-170, welches für ungefähr 90 Euro mit Vertrag und ungefähr für 400 € ohne Vertrag erhältlich ist. Die Preise für die Nutzung variieren stark zwischen den Anbietern.

Mittelklasse Handys sind z.B.: (alle ohne Vertrag)

  • Nokia N 91
  • Sony Ericsson p 990 i
  • Sony Ericsson w 950 i
  • Asus P735
  • Motorola m 900
  • HTC p4350
  • Qtek s 200
  • Qtek 8020
  • Siemens U 15

Das Multifunktionshandy

Derjenige, welcher dem Luxus zugeneigt ist, ist mit den Neuen, so genannten Spitzeklassenhandys bestens bedient. Diese, haben so viele Funktionen, dass man sie mit einem Schweizer Taschenmesser vergleichen kann und nicht mehr mit einem traditionellen Handy.
Das Iphone von Apple, ist wohl ein klares Beispiel für die moderne Entwicklung des Handys. Dieses, kann man schon gar nicht mehr als ein solches assoziieren, denn es lässt die Grenzen zwischen Telefonieren, Multimedia und Entertainment in einem undurchsichtigen Nebel verschwinden. Es mag jemanden so vorkommen, als ob man dieses Ungestüm nicht mehr bändigen könnte, man hat Angst, dass einem die klare Übersicht abhanden kommt. Alle diese Befürchtungen sind jedoch unbegründet, denn der moderne Touchscreen lässt es ohne Probleme bedienen. Neben dem ganz normalen, unabgespeckten Internet hat es einen Ipod (Mp3 Player der Spitzenklasse) und eine 2 Megapixelkamera. Man kann jedoch sicher sein, dass dieses Multifunktionshandy sich wegen der bisherigen teuren Preisstruktur von Telekom erst in zwei Jahren richtig durchsetzen wird. Als Ersatz, könnte man sich auch mit dem Blueberry trösten.
Das normale „Spitzenklassehandy“ wie z.b. das Sony Ericsson Z800i oder das Motorola A 1000 kann mit dem Iphone, bis auf das Internet, dem Touchscreen und dem Ipod problemlos mitziehen. Es hat sehr lange Akkuzeit, kann Mp3s abspielen und besitzt eine sehr gute Kamera. Das Internet kann auch in einer abgespeckten Version (Wap) genutzt werden. Der Vorteil gegenüber dem Iphone ist auf jeden Fall der Preis.

Multifunktionshandys sind (ohne Vertrag) z.B.:

  • Nokia 8800/ 860
  • HTC Advantage X7500

Sonstige Multifunktionshandys sind zur Zeit nur schwer ohne Verträge zu bekommen.
Sehr gute sind:

  • Vodafone VPA
  • T Mobile MDA Compact
  • Vodafone qbowl
  • Vodafone Sharp 903

Tarife

Einleitung

Das Handy ist Vielfältig, wie der Mensch selbst. Neben der Anschaffung sollte stets auch die Auswahl des günstigsten und leistungsstärksten Tarifes eine wichtige Rolle spielen.
Es gibt jedoch so genante Prepaid Tarife(Voraussetzung ein frei geschaltetes Handy ohne Sim Lock), welche für jeden geeignet ist. Man lädt eine bestimmte Summe auf das Handy und kann diese dann bequem abtelefonieren. Diese Art und Weise galt lange als zu teuer, aber neue Anbieter wie Fonic(!) bieten SMS und die Gesprächsminute für gerade einmal 9,9 Cent(!) (in alle Netze und sogar Festnetz), sogar das Internet ist absolut erschwinglich. Die Anbieter Klarmobil und Simyo sind genauso günstig, diese bieten, aber keine gute Netzabdeckung. Der absolute Gewinner zur Zeit ist Fonic .

Der Wenigtelefonierer

Der Wenigtelefonierer will hauptsächlich erreichbar sein und telefoniert im Durchschnitt gerade einmal 40 min. im Monat, davon 5 min. zur Mailbox. Diese Personen sollten vor allem darauf achten, dass sie keine Vertragslaufzeit haben, der Mailboxabruf kostenlos ist und es keine Grundgebühr existiert.
Hier, ist ganz klar zur Prepaid Karte von Simyo oder Fonic zu raten. Es gibt zwar von Congstar das Angebot einer Flatrate für 4,99 € pro Monat, aber bei dieser ist die Mailboxabfrage nicht kostenlos, man kann nur zur bestimmten Zeit zum Flatratepreis telefonieren und außerhalb dieser festen Zeit für zu hohe 19 Cent.
Der Wenigtelefonierer kann mit einer Prepaid Karte somit ganz bequem seine Kosten im Auge halten. Es wird nur gezahlt, wenn auch telefoniert wird. (abgesehen vom Bereitstellungspreis 9,99 € (Fonic) oder 19,95 € (Simyo))

Der Normaltelefonierer

Der Normaltelefonierer muss sich als Erstes selbst analysieren. Ist er derjenige, welcher nur aufgrund der hohen Preise durchschnittlich 80-100 Min. telefoniert, dann sollte er eindeutig seinen Tarif überdenken und zu der Zehnsation von E-Plus wechseln. ( 25 Euro Einrichtungsgebühr keine Grundgebühr 10 Euro Mindestumsatz 10 Cent/Min in alle Netze
20 Cent/SMS 60/1 Taktung, aber 24 Monate gebunden). Wenn dieser jedoch auch aufgrund eines neuen Tarifes nicht mehr telefonieren würde ist auch hier der Prepaid Vertrag am günstigen. Für den Normaltelefonierer gibt es noch mehrere Möglichkeiten wie z.B. den Vodafone Sim Only 120 Vertrag. Dieser, aber ist mit einer Grundgebühr von 27,95 eindeutig teurer. Sieger hier, ist eindeutig und klar die Zehnsation von E-Plus, welche tatsächlich für den richtigen Nutzer eine Sensation ist.

Der Vieltelefonierer

Der Vieltelefonierer benutzt sein Handy Tag ein Tag aus. Vor allem ihm sollte ein großes Preisbewusstsein zu gute kommen. Er benutzt sein Handy nicht nur um erreichbar zu sein, sondern um zu erreichen. Auch ihm kommt die neue Prepaid Generation zu gute. Aufladen, wenig telefonieren, viel telefonieren, dies macht keinen Unterschied.
Die Flatrates haben das Festnetztelefonieren revolutioniert und sind nun auch für die Mobilfunksparte verfügbar. Eindeutig sensationell sind hier die Angebote von Base und deren Flatrates.
Das Erste ist das so genannte Base 1 Paket, welches für 15 € im Monat verfügbar ist und kostenlose Telefonate in das deutsche Festnetz bietet. Dieses ist also das Standardangebot von Base, welches sich auf jeden Fall für den auszahlt, der viel ins Festnetz telefoniert.( Gespräche zu den Mobilfunknetzen 25 Cent und SMS 19 Cent)
Das Base 2 Paket gibt es für 20 Euro und ermöglicht kostenloses Telefonieren in das Festnetz und zu E-Plus und Base. Standardmäßig 19 Cent pro SMS.
Das Base 5 Paket ist zur Zeit das, auf das alle Vieltelefonierer gewartet haben. Für 75 € kann man unbegrenzt in das Festnetz und zu allen Mobilfunknetzen telefonieren. (19 Cent pro Sms) Darüber hinaus gibt es noch das Base Zero Paket. Bei diesem ist ein monatlicher Grundpreis abwesend und man telefoniert zu den Mobilfunknetzen für 20 Cent. Die Sms sind für 20 Cent unwesentlich teuerer. Man muss jedoch einen monatlichen Mindestumsatz von 10 Euro aufbringen. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass man bei allen Paketen 2 Jahr lang gebunden ist.

Ein Wort zum Schluss

Das Mobiltelefonieren ist eine Galaxie für sich. Alle Konsumenten des Mobiltelefonierens sollten Zeit in die Wahl des Handys investieren und noch mal soviel Zeit in dieselbe Wahl des Tarifes, welcher nun mal über das Kosten-Nutzen-Verhältnis entscheidet. Zurzeit scheint es so, dass sich das Gewicht zugunsten der Prepaid Tarife verschiebt, denn sie bieten das kostbarste Gut aller Menschheitserfindungen nämlich die der Freiheit. Die Freiheit jederzeit den Tarif wechseln zu können. In den nächsten 24 Monaten wird es wieder Preisveränderungen geben, aber im Gegenteil zu Heizkosten, Lebensmitteln und Steuern, werden diese geringer.